Einen gemeinsamen Ausbildungsdienst haben am ersten Samstag im März das THW Göttingen und die Ortsfeuerwehr Grone durchgeführt. Auf einem Übungsgelände in Einbeck fand eine nichtalltägliche Stationsausbildung statt, welche in gemischten Gruppen absolviert wurde.
Am Vormittag mussten drei Stationen durchlaufen werden: bei der ersten Station musste eine Person befreit werden, welche sich unter einem Baumstumpf befand. Hierbei wurde der Umgang mit Hebekissen und dem Mehrzweckzug geschult. Bei der zweiten Station wurde es etwas staubig: Mit Bohrhammer und Trennschleifer wurde Beton getrennt und durchlöchert. Bei der letzten Station musste eine Person aus einem Röhrensystem unter Tage gerettet werden. Die Rettung erfolgte mit Bergeschleppe und Schleifkorbtrage.
Nach einer Mittagsstärkung konnte man sein Geschick ausprobieren beim Metall trennen mit dem Brennschneidgerät. Bei der zweiten Gruppe wurde mit Hilfe einer Tragkraftspritze Wasser aus der Ilme in einem Behälter gepumt, Hier wiederum wurde mit Hilfe von großen Tauchpumpen versucht, den Pegel zu halten, bzw. abzusenken. Vorher musste jedoch ein Dreibein gebaut werden, um die großen schweren Tauchpumpen in die Behälter zu bekommen.
Das solche Ausbildungsveranstaltungen kein Blödsinn sind, zeigt unter anderem der Hoteleinsturz in Kröv im letzten Jahr. Auch in Göttingen gab es schon schwerwiegende Unfälle, wo Einsatzkräfte mit schweren Gerät helfen mussten. Dies zeigt uns, dass man auch solche Lagen im Auge haben muss und dafür vorbereitet sein muss.
Vielen Dank an das THW Göttingen für den sehr lehrreichen Ausbildungsdienst.