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24-Stunden-Dienst 2015

24-Stunden Dienst der Jugendfeuerwehr

Um das Erlernte der letzten Zeit in die Praxis umzusetzten, organisieren die Jugendfeuerwehrwarte einmal im Jahr einen 24-Stunden Dienst für Ihre Mitglieder. Dieser Tag wird traditionell im Oktober organisiert. Dieser aufregende Tag begann diesmal am Samstag den 24. Oktober um 10:00 Uhr und endete am Sonntag um 10:00 Uhr mit einem Frühstück. Bedingt durch die Uhrenumstellung waren es sogar 25 Stunden Jugendarbeit.

Feuerwehrübungen standen nicht nur auf dem Plan an diesem Tag. Um 10:00 Uhr stand erstmal das Antreten in der Fahrzeughalle an: hier wurden die Jugendlichen als Besatzungen auf den beiden Löschfahrzeugen eingeteilt und der Tagesablauf besprochen. Danach folgte ein Gerätecheck und eine kleine Ausbildung an den Löschfahrzeugen. Am Vormittag fegten ein paar Jugendliche das Laub auf dem Hof beiseite oder fuhren die Lebensmittel Einkaufen für die Tagesverpflegung.

Gegen 11:10 Uhr begann die erste Übung: in der Werkstatt der Firma Auto-Friebe brannte ein Fahrzeug. Nach einer kurzen Besprechung besetzten die Jugendlichen die Fahrzeuge und fuhren die „Einsatzstelle“ an. Die Besatzung des LF 16/12 stellte die Wasserversorgung von einem Hydranten her, während die Besatzung des LF 10 die Brandbekämpfung begann. Das simulierte Feuer, welches mit einer Nebelmaschine dargestellt wurde, konnte von drei Trupps schnell gelöscht werden. Nach dem Mittagessen die nächste Übung: in einer Kleingartenkolonie brannte eine Gartenhütte. Die Gartenhütte liegt aber ca. 100m von der Straße entfernt. Während die Besatzung des LF 10 die B-Schläuche zum Verteiler legt und eine Brandbekämpfung vorbereitet, kuppelt die Besatzung des LF 16/12 die Saugschläuche zusammen und richtet so die Wasserentnahmestelle offenes Gewässer her. Anschließend löschten Trupps von beiden Löschfahrzeugen den „Brand“. Nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft und Nachbesprechung der Übung wurden die Jugendlichen neu auf die Fahrzeuge aufgeteilt.

Ähnlich ging es am späten Nachmittag beim dritten Feuer auf dem Gelände der Asklepios-Klinik her: auf dem Hof des Werkstattbereiches brannte ein Container, das Feuer drohte auf benachbarte Gebäude überzugreifen. Mit 2-C Rohren und einem Schaumrohr konnte das Feuer gelöscht werden. Im Anschluss zeigte uns Herr Grune wie bettlegerische Patienten mit Hilfe des Hamburger Rettungstuches gerettet werden können. Gegen 19:00 Uhr fuhren die Jugendlichen zu einem Verkehrsunfall mit Feuer in die Straße „Groner Siekanger“. Die Lage bei Ankunft: ein PKW mit zwei verletzten Personen ist gegen einen Betonklotz gefahren und im Abstand von fünf Metern brannte eine Mülltonne. Hier galt es die Einsatzstelle auszuleuchten, den Verkehrsraum zu sichern, die Verletzten zu retten und Erstversorgen sowie das Feuer zu löschen. Nach dieser Übung kochten die Jugendlichen zusammen mit dem stellvertretenden Jugendwart Marco Meyer das Abendessen. Es gab Chili con Carne und als Nachtisch Pudding. Zusammen wurde dann das leckere Abendmahl gegessen.

Eine kurze Personensuche wurde am Abend gegen 22:00 Uhr durchgeführt. Im Levinschen Park galt es eine verletzte Person zu finden, erstversorgen und zu retten. Im Anschluss wurde ein Gruppenfoto gemacht. Zurück im Feuerwehrhaus richteten die Jugendlichen den Unterrichts- und Jugendraum zum Schlafen her. Vorm schlafen schauten alle einen Film über die Leinwand an. Am nächsten Morgen, es war bereits 08:00 Uhr, die Luftmatratzen und Feldbetten waren bereits eingeräumt das Frühstück wurde gerade vorbereitet, gab es die Abschlussübung: ein gestürzter Radfahrer musste gerettet werden. Der Ort war diesmal der Lärmschutzwall westlich des Siekweges. Mit Hilfe der Krankentrage wurden Verunglückte gerettet. Die Zeit zwischen den Übungen nutzten die Jugendlichen zum Spielen, Basteln oder lesen. Dieser Tag war wieder sehr spannend und lehrreich, so die Jugendlichen. Eine Wiederholung wird garantiert 2016 folgen.