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24-Stunden-Dienst 2012


Zum dritten Mal führte die Jugendfeuerwehr Grone einen 24-Stunden Dienst durch. Von Samstag 11:00 Uhr bis Sonntag 11:00 Uhr mussten während des Dienstes von einigen Aktiven acht Übungen für die Jugendlichen vorbereitet werden. Jede Übung wurde per "Notruf" über Telefon gemeldet, welchen ein Jugendlicher im Feuerwehrhaus entgegen nehmen musste. Als erster Einsatz musste eine brennende Mülltonne in der Krugstraße mit Hilfe des Schnellangriffes gelöscht werden. Nach einer Mittagspause wurde "im Rahmen der Amtshilfe" für die Polizei im Schlagemühlenweg und am Herrmann-Danne-Weg je eine Gewässerprobe entnommen. Ein Fehleinsatz durfte auch nicht fehlen: ein Anrufer meldete eine Rauchentwicklung in der Turnhalle der Martin-Luther-Straße. Bei der Erkundung des Gruppenführes konnte kein Brand festgestellt werden.

Nachdem sich die Kräfte bei warmen Herbstwetter um die 20 Grad erfrischten, wurde ein Zimmerbrand mit einer vermissten Peron im Schützenhaus Grone 09 gemeldet. Hier gingen zwei Trupps "unter Atemschutz" mit je einem C-Rohr in das Gebäude vor, um die vermisste Person zu retten und das Feuer zu löschen. Nach erfolgreicher Rettung und Brandbekämpfung musste das Vereinsheim mit Hilfe des Be- und Entlüftungsgerätes Rauchfrei gemacht werden.
Wie es halt bei der Feuerwehr ist, wurde - während das Essen in der Küche zubereitet wurde - der nächste Notruf gemeldet. Auf einem Gelände in der Industriestraße kam es zu einer Explosion, bei der ein kleines Gebäude eingestürzt war. Zusammen mit der THW-Jugend wurden verletzte Personen gesucht und gerettet. Insgesamt wurden drei Personen gerettet und an den Rettungsdienst übergegeben.
Nach dem Abendessen kam es während des gemütlichen DVD-Schauen wieder zu einem Alarm: in einem Gebäude an der Kasseler Landstraße brannte ein Zimmer. Der Angriffstrupp ging zur Brandbekämpfung vor und fand eine bewusstlose Person. Diese wurde an den Rettungsdienst übergeben. Insgesamt kamen auch bei diesem Einsatz zwei Trupps "unter Atemschutz" zum Einsatz. Nach dem Wecken am Sonntag Morgen der letzte Alarm: ein Fahrzeug war im Börltal gegen einen Baum gefahren. Nachdem der Gruppenführer die Einsatzstelle im Nebel erkundet hatte, fand er vier verletzte Personen im Fahrzeug und eine Gefahrguttafel. Alle Personen wurden durch einen Trupp gerettet. Ein weiterer Trupp rüstete sich mit Schutzausrüstung aus, um ein undichtes Fass abzudichten und in eine sichere Lage zu bringen. Diese Übung wurde durch Angehörige der THW-Jugend dargestellt und vorbereitet.

Die Jugendfeuerwehr möchte sich bei den Johannitern für die Beteiligung mit dem Rettungswagen bei den Übungen bedanken. Die Rettungswagenbesatzung hatte immer genügend "Patienten", welche teils aus Übungspuppen bestanden. Auch geht ein großer Dank an den Schützenverein Grone 09 für die Bereitstellung ihres Vereinsheim als Übungsobjekt sowie der THW-Jugend. Nicht zu vergessen an dieser Stelle ein Dank auch an alle Aktiven, welche Übungen vorbereitet haben und als zusätzliche Betreuer eingesprungen waren.