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12-Stunden-Dienst 2014


12-Stunden Dienst der Jugendfeuerwehr

Als Jahresabschluss für die praktische Ausbildung organisierten die Jugendfeuerwehrwarte der Feuerwehr Grone für Ihre Jugendlichen im Oktober einen 24-Stunden-Dienst, bei dem die Jugendlichen ihr erlerntes Wissen in verschiedenen Übungen anwenden konnten.
Bedingt durch den Umbau des Groner Feuerwehrhauses bestand leider keine Möglichkeit, den Dienst über 24 Stunden durchzuführen, sondern musste nach 12 Stunden beendet werden. Begonnen hatte der Dienst am Samstag, den 25. Oktober um 10:00 Uhr mit dem Antreten in der Fahrzeughalle. Nach der Begrüßung durch den Jugendfeuerwehrwart Helge Montag wurden die Jugendlichen durch den stellvertretenden Jugendwart Marco Meyer auf die beiden Fahrzeuge und Trupps eingeteilt. Los ging es mit der ersten Übung nach 20 Minuten. Als erster „Einsatz“ wurde ein Verkehrsunfall gemeldet auf der Verbindungsstraße hinter dem Eisenbahndamm. Ein Radfahrer wurde von einem Auto „erfasst“. Hier bei musste die Unfallstelle abgesichert werden, der Verletzte richtig versorgt werden und der Brandschutz sichergestellt werden. Gegen 12:45 Uhr dann erneuter Alarm: die Brandmeldeanlage bei der Firma SMP hatte ausgelöst. Nach Ankunft stellte sich heraus, dass dort mehrere Rauchmelder ausgelöst haben. Mit Hilfe der Laufkarte wurde zur betroffenen Halle gefahren und der „Brand“ gelöscht. Nach einer Mittagspause musste zu einem Anhängerbrand ausgerückt werden. Mit Hilfe von zwei C-Rohren und einem Schaumrohr wurde der Brand gelöscht. Kaum zurück am Feuerwehrhaus kam die Meldung herein, dass bei der Autobahnmeisterei ein Container brennen würde. Auch hier wurde von beiden Löschgruppenfahrzeugen eine Brandbekämpfung vorgenommen und der Brand gelöscht.
Nach einer Pause kam gegen 17:30 Uhr erneuter Alarm: Hallenbrand bei der Saline Luisenhall. Während die Besatzung des LF 10 die Brandbekämpfung einleitete, baute die Besatzung des LF 16/12 die Wasserversorgung auf. Hierzu wurde das Wasser aus der Grone entnommen. Zurück im Feuerwehrhaus begannen gleich mehrere Jugendliche das Abendessen zuzubereiten. Es gab leckere Nudeln mit selbstgemachter Sauce.

Nach dem Abendessen musste zum letzten Mal gegen 21:00 Uhr ausgerückt werden: mehrere Bäume versperren eine Straße. So rückten die beiden Löschgruppenfahrzeuge von beiden Seiten an, leuchteten die Einsatzstelle aus, sperrten die Straße und räumten die Straße frei. Dabei mussten die Trupps mit Hilfe der Bügelsäge die beiden Bäume zersägen. Zurück im Feuerwehrhaus angekommen wurden die Fahrzeuge gereinigt und der Dienst um 22:00 Uhr beendet. Für unsere Jugendlichen war dies wie in den vergangenen Jahren ein Highlight. Eine Absage bedingt durch die Baumaßnahme kam für uns nicht in Frage. Alle Übungen wurden von den Jugendlichen super gemeistert und alle freuen sich auf den nächsten 24-Stunden Dienst im Herbst 2015.

Einen großen Dank an die Firmen die ihre Objekte für unseren Dienst zur Verfügung gestellt haben und auch an die Kameraden, die bei der zeitintensiven Durchführung und Vorbereitung geholfen haben. Schließlich ist dies nicht selbstverständlich. So benötigten wir z.B. bei zwei Übungen fünf zusätzliche Kameraden, um realistisch mit Wasser arbeiten zu können, da alle bedienbaren Armaturen mit einem Kameraden der Einsatzabteilung abgesichert werden mussten.