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Alarmierung


Bei Einsätzen wird die Ortsfeuerwehr Grone durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Stadt und Landkreises Göttingen alarmiert. Die Leitstelle ist im Gebäude der Berufsfeuerwehr stationiert. Dort laufen die Notrufe 112 aus dem Landkreis und der Stadt auf, des weiteren werden der Krankentransport disponiert und die Anrufe für den Kassenärztlichen Notdienst entgegengenommen. In der Regel ist die Leistelle ständig durch drei Disponenten besetzt, die die Notrufe der Bürger annehmen sowie Meldungen von Brandmeldeanlagen bearbeiten.



Je nach Einsatzstichwort wird die Ortsfeuerwehr Grone zu den Einsätzen in ihrem Einsatzausrückebezirk nach Alarm- und Ausrückeordnung alarmiert. Dies erfolgt meißtens über Funkmeldeempfänger, im Volksmund auch "Pieper" genannt. Die OF Grone besitzt zur Zeit 25 digitale Meldeempfänger. Die Umstellung von der analogen zur digitalen Alarmierung erfolgte im November 2009.



Eine Alamierung über Sirene erfolgt heutzutage sehr selten. Im Ortsteil sind heute noch zwei funktionsfähige Sirenen auf den Dächern im Ort zu finden: auf dem alten Gemeindehaus im Groner Altdorf sowie direkt an der Kasseler Landstraße. In der Regel wird die Sirene bei einen Schadensfall vergleichbar mit der Größe eines Dachstuhlbrandes oder größer ausgelöst.



Wird dem Leitstellenpersonal ein Notfall im Einsatzgebiet der Ortsfeuerwehr Grone gemeldet, dann werden im Regelfall die Kräfte der Berufsfeuerwehr alarmiert und ohne Freiwillige Feuerwehr tätig. Je nach Notfalllage (z.B. Feuer mit Menschen in Gefahr oder ausgelastete Einsatzkräfte durch massive Unwetter) kann entweder zusätzlich zu den Kräften der Berufsfeuerwehr oder auch ausschließlich der Einsatz der Ortsfeuerwehr Grone erforderlich oder ausreichend sein. In diesen Fällen wird die Einsatzabteilung in Grone über ihre mitgeführten Funkmeldeempfänger alarmiert. Diese geben ein akkustisches und optisches Signal aus. Für die Angehörigen der Einsatzabteilung in Grone bedeutet das Alarmsignal, sich sofort am Feuerwehrhaus Grone einzufinden, die Fahrzeuge zu besetzen und die Einsatzstelle mit den Feuerwehrfahrzeugen anzufahren. Mit Funkgeräten, die auf den Fahrzeugen mitgeführt werden, halten wir ständigen Kontakt mit der Einsatzleitstelle bei der Berufsfeuerwehr Göttingen.
Mit Rücksicht auf die Arbeitgeber werden wir überwiegend erst ab den späten Nachmittagsstunden - zusätzlich zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr - von der Einsatzleitstelle der Berufsfeuerwehr Göttingen alarmiert (16.00 Uhr bis 06.00 Uhr). Bei außergewöhnlichen Einsatzsituationen kann es auch vorkommen, dass wir während der üblichen Arbeitszeiten (07.00 Uhr bis 16.00 Uhr) zu einem Einsatz ausrücken müssen. Dieses geschieht aber äußerst selten.