Start > Aktuelles > Rückblicke > Gefahrstoffzug 2016

Gefahrstoffzug 2016


Vorstellung Dekontaminationsplatz

Der Gefahrstoffzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Göttingen präsentierte auf dem Hof der Berufsfeuerwehr am 10. September sein Equipment für den Dekontaminationsplatz (Dekon-Platz) für die Führungskräfte der Göttinger Feuerwehr. In der letzten Zeit wurde die Ausrüstung durch den BUND, welches der Träger für den Dekontaminations-LKW (Personen) ist, auf den neusten Stand gebracht.

Während im Schulungsraum eine Präsentation über den Dekon-Platz und das Konzept des Gefahrstoffzuges gezeigt und die Ausrüstung erläutert wurde, bauten die Mitglieder der beiden Ortsfeuerwehren Stadtmitte und Grone den Dekon-Platz auf.  Im Anschluss konnten die Führungskräfte den Dekon-Platz besichtigen.

Der Dekon-Platz für chemische Stoffe beinhaltet eine 2-Personen Dusche (roter Bereich), an der z.B. Träger von Chemikalienanzügen (CSA) eine Grobreinigung durchlaufen können. Nach dem Auskleiden können sich die CSA-Träger im Duschzelt (gelber Bereich) mit aufgewärmten Wasser in Trinkwasserqualität duschen. Hier besteht auch die Möglichkeit, Verletzte zu dekontaminieren. Das verwendete Wasser wird aufgefangen.
Im grünen Bereich steht zum Ausruhen ein beheiztes Aufenthaltszelt zur Verfügung.

Der Gefahrstoffzug wird von den Mitgliedern der Ortsfeuerwehren Stadtmitte und Grone betrieben. Vom BUND ist als Ausstattung ein Dekon-P und CBRN-Erkunder bereitgestellt. Mit dem Material des Dekon-P lässt sich innerhalb von 30 Minuten ein Grobreinigungsplatz für Personen und Verletzte aufbauen und betreiben. Mit Hilfe eines mobilen Warmwassergerätes kann Wasser in kurzer Zeit erhitzt werden. Ein transportables Heizgebläse wärmt das Aufenthaltzelt.

Mit Hilfe des CBRN-Erkunder lassen sich chemische, radiologische und nukleare Stoffe aufspüren und messen, dies kann auch während der Fahrt geschehen. Zusätzlich können Proben beliebiger Stoffe entnommen werden.