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Gefahrstoffübung 2013


12.09.2013 Einsatzübung Gefahrstoffzug


Zu einer realistischen Einsatzübung ist der Gefahrstoffzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Göttingen am Donnerstagabend kurz nach 19:00 Uhr alarmiert worden. Der Gefahrstoffzug Göttingen besteht aus den Ortsfeuerwehren Stadtmitte und Grone. Angenommen wurde ein Gefahrstoffunfall in einer Halle der Göttinger Entsorgungsbetriebe in der Rudolf-Wissel-Straße. In der Gefahrstoffsammelstelle des Betriebes hatte ein Mitarbeiter eine Glasflasche mit Chloroform fallen lassen, welche beim Aufprall auf dem Boden zerbrach. Während der Mitarbeiter stürzte, kippte er zwei Fässer mit dem Inhalt Ammoniak und Salzsäure um. Der dabei entstehende Rauch durch das Freisetzen und Reagieren der Stoffe löste die automatische Brandmeldeanlage aus und alarmierte die Feuerwehr. Noch während der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte wurde mitgeteilt, dass noch eine Person in der Halle vermisst wird.

Die Ortsfeuerwehr Grone rückte mit dem LF 10 und dem CBRN-Erkundungswagen an. Ein Trupp des LF 10 wurde zur Menschenrettung in die Halle geschickt. Ein weiterer Trupp des CBRN-Erkundungswagens wurde mit Chemikalienschutzanzügen (CSA) ausgerüstet. Später erkundete dieser Trupp die Einsatzstelle und leitete Sicherungsmaßnahmen ein. Die Ortsfeuerwehr Stadtmitte baute mit Material des Dekontaminationslastkraftwagen Person und dem LF 8/6 einen Dekontaminationsplatz auf, um den CSA-Trupp zu reinigen. Unterstützend dazu wurden weitere Kräfte aus Grone mit Sirene und die OF Holtensen alarmiert. Zur Eigensicherung der Einsatzkräfte war ein Rettungswagen der JUH Göttingen anwesend. Übungsende war gegen 21:30 Uhr.

Die Übung wurde von zwei Kameraden der OF Stadtmitte vorbereitet. Ein großer Dank muss auch an die GEB ausgesprochen werden, welche ihr Objekt für die Übung zur Verfügung stellte.








Bilderquelle: Stefan Rampfel