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12-05-2011

13. Mai 2011 – Deutscher „Rauchmeldertag“

In Deutschland sterben jährlich mehrere hundert Menschen durch Wohnungsbrände, welche durch defekte elektrische Leitungen, Sicherungen oder Elektrogeräte ausgelöst werden. Aber auch leichtsinniges Verhalten wie z.B. unbeaufsichtigte Kerzen oder Rauchen im Bett führen oft zu Bränden – auch hier in Grone.

Die meisten Brände passieren in der Nachtzeit, wenn die Menschen schlafen. Rauchmelder bieten einen guten Schutz davor, während des nächtlichen Schlafes ein Opfer der Flammen zu werden.
Ziel des „Rauchmeldertages“ ist es, Wohnungsbesitzer und Mieter an den lebensrettenden Rauchmelder zu erinnern und zur Installation von Rauchmeldern in Ihren Wohnungen zu motivieren. Für wenig Geld können Sie ein hohes Maß an Sicherheit erreichen.



Batteriebetriebene Rauchmelder für private Haushalte
9V-Rauchmelder sind die optimale Lösung zum Nachrüsten im Wohn-, Büro- und Objektbereich. Sie sind ohne zusätzliche Kabelverlegung zu installieren. Die lebensrettenden Rauchmelder sind nicht größer als eine Kaffeetasse, unauffällig, leicht zu installieren und überall im Fachhandel erhältlich. In Deutschland erhältliche Rauchmelder für Privathaushalte funktionieren nach einem optischen Prinzip, das eine zuverlässige Raucherkennung und entsprechende Alarmmeldung ermöglicht. Diese Rauchmelder arbeiten unabhängig vom Stromkreis. Beim Erwerb sollte auf das VdS-Siegel und die Aussage „geprüft nach DIN 14606“ geachtet werden. Die Notwendigkeit des Batteriewechsels wird ca. 30 Tage, bevor die Batterie entladen ist, durch einen wiederkehrenden Signalton angekündigt.

Wie funktionieren Rauchmelder?
Optische Rauchmelder (auch photoelektronisch)
Die Sensoren eines Rauchmelders arbeiten nach dem optischen Prinzip, d.h. in der Messkammer des Gerätes werden regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf die Fotolinse treffen.



Bei Raucheintritt in die Rauchmesskammer werden die ausgesendeten Lichtstrahlen durch die Rauchpartikel gestreut und auf das Fotoelement abgelenkt. Der so erkannte Rauchsignal löst den lauten Alarmton aus. Dieses einfache, aber wirkungsvolle Prinzip ermöglicht es, dass ein optischer Rauchmelder zuverlässig im Brandfall warnen kann, ohne bei leichtem Rauch (zum Beispiel von Zigaretten) Fehlalarm zu schlagen.
Optische Rauchmelder reagieren vor allem auf kalten Rauch, der sich schon bei Brandausbruch (Schwelbrand) bildet, bevor Flammen zu Gefahr werden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Forum Brandrauchprävention der Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb) im Internet unter http://www.rauchmelder-lebensretter.de/