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01-04-2009

Löschunterstützungsfahrzeug für Grone


April April! Bei dieser Mitteilung handelte es sich natürlich um einen Aprilscherz. Die Bilder stammen von einer Demonstration des LUF in Göttingen und nicht von einer Fahrzeugübergabe.

Hinter der Bezeichnung „LUF“ versteckt sich das „Löschunterstützungsfahrzeug", welches mit Hilfe eines großen Ventilators einen Wasserstrahl mit Luft in ein Aerosol verwandelt und dadurch eine schnelle Löschwirkung bei Großbränden in Tunnelanlagen (z.B. Heidkopftunnel) erreicht. Auch das rasche Niederschlagen von giftigen Dämpfen nach einer Leckage im Rahmen von Gefahrstoffeinsätzen ist möglich. Da viele Mitglieder des Gefahrstoffzuges der Freiwilligen Feuerwehr Göttingen aus der Ortsfeuerwehr Grone kommen, bot sich der Standort dafür an.



Die Anschaffung in Höhe von 126.000 Euro finanzierte der Feuerwehrverein Grone e.V., der nun nach der Wärmebildkamera im Jahre 2006 dieses Fahrzeug angeschafft hat.



Transportiert wird dieses Fahrzeug mit einem schon seit 12 Jahren im Dienst stehenden Anhänger. Damit ist ein rascher Transport bei der Alarmierung des Spezialfahrzeuges gegeben.
Der erste Vorsitzende des Vereins, Wolfgang Tielbörger wünschte der Feuerwehr Grone bei der Übergabe am vergangenen Samstag mit dem Fahrzeug viel Erfolg aber möglichst wenig reale Einsätze. Die Anschaffung durch den Verein ist ein Beitrag zum Schutze der Groner Bürger, da leider die Stadt Göttingen nicht die nötigen Mittel freimachen kann.


Ortsbrandmeister Lehrum bei der Fahrzeugübergabe

Das LUF 60 ist auf ein Kettenfahrgestell montiert und kann so problemlos über Treppenstufen hinwegfahren. Dadurch ist es besonders geländefähig. Der Großventilator wird über einen 105 PS starken Deutz-Dieselmotor angetrieben und wiegt einsatzbrereit 2000 kg. Die Maße des Fahrzeuges: Länge 2300, Breite 1350, Höhe 2000 mm und Bodenfreiheit: 180 mm. Die Turbine ist von 0 - 40 Grad höhenverstellbar, am Kopf befinden sich 360 Düsen. Die max. 500 l/min können bis zu 60 m weit in Richtung des Brandherdes befördert werden. In der Mitte der Turbine ist ein B-Hohlstrahlrohr montiert, welches einen Wasserstrahl 70 m weit werfen kann. Das Fahrzeug wird über eine Funkfernbedienung betrieben, die eine Reichweite von ca. 300 m aufweist.



Neben dem Schaum-Wasserwerfer-Anhänger ist dies das zweite Spezialgerät, welches die Feuerwehr Grone für die Ortschaft vorhält und welches vom Feuerwehrverein Grone finanziert wurde.

Weitere Informationen:

Wikipedia: http://de.wikipedia.org
Youtube-Fernsehbericht einer anderen Feuerwehr: http://www.youtube.com